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GSC | five-alive Anteil zwischenzeitlich bei 3,6%

Wie die GSC Holding AG, Düsseldorf, meldet, wurde von den 350.000 zur Kapitalerhöhung angebotenen Aktien in einer ersten Tranche erst 137.431 gezeichnet und im Handelsregister eingetragen. Das Grundkapital der GSC beträgt demnach aktuell 487.431 Euro, eingeteilt in ebenso viele Aktien. Der Anteil der five-alive portfolio AG an der GSC Holding AG [GSC Research] erhöht sich dadurch vorübergehend auf 3,59 Prozent.

GSC

Weitere Informationen zum Geschäftsverlauf und der Kapitalerhöhung der GSC Holding AG gibt der GSC Aktionärsbrief Dezember 2013

YOC AG | Ohne Kopf und Strategie

Am 30.07.2012 meldet die YOC AG beiläufig zur Kapitalerhöhung, dass man überlege, sich von der Sevenval GmbH zu trennen. Die Idee ist in unseren Augen ungefähr so schlau, wie die von Stephen Elop, CEO von Nokia, das Symbian Betriebssystem einzustellen, bevor man Windows Phone etabliert hat. Ohne Sevenval ist YOC nur eine Werbe-Klitsche, wie es viel und vor allem größere gibt. Herr Kraus wird das ähnlich gesehen haben, warum er dann auch heute seinen Hut nahm.

Die Überlegungen zum Verkauf der Sevenval GmbH haben bei five-alive zu Überlegungen zum Verkauf der YOC AG geführt, deren Aktien dann auch zügig verkauft wurden.

Der Kurs der YOC Aktie dürfte bis auf weiteres belastet sein, da laut angaben der YOC AG der Vorstand allein schon 18% hält, wovon ein Großteil auf den Gründer, Herrn Kraus, entfallen dürfte, und weitere 6,2% durch die dkam GmbH gehalten werden, dem Investment-Vehicle von Herrn Kraus. Es ist zu vermuten, dass Herr Kraus sich über Kurz oder Lang von seinen Anteilen trennen wird. Denn wer will schon in einer Firma investiert sein, mit deren Strategie man so gar nicht einverstanden ist. Zumal wenn es die eigene Schöpfung ist und man gerade hingeschmissen hat.

Selbst wenn die Zurückgebliebenen wider erwarten mit ihrer Strategie, die Mobile-Business Gruppe zu zerschlagen und mit einen austauschbaren Werbeagentur fortzufahren, Erfolg haben sollten, dürfte der Kurs der YOC Aktie dennoch am Boden kleben bleiben, da mögliche Verkaufsorder des Gründers und Ex-Vorstandes den Kurs drücken würden. Es sei denn, der Kurssturz von Mai bis August 2012 ist bereits auf derlei Verkäufe zurückzuführen. Da entsprechende Pflichtmitteilungen nicht bekannt sind und im selben Zeitraum eine Kapitalerhöhung (die ggf. auch zum Exit hätte dienen können) statt fand, ist davon jedoch nicht auszugehen. Eine Weitere Option ist der außerbörsliche Verkauf en bloc an einen Player im Mobile Business, bzw. an eine Adresse, die erst noch dahin will.

So oder so, strategie- und kopflos, mit etwaigen Verkaufsdruck im Nacken, benötigt die YOC AG erst mal etwas Zeit um den Kompass neu auszurichten, bevor sich ein weiteres Aktien-Engagement aufdrängt.