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Facelift auf der GoingPublic Homepage

Facelift auf der Going Public Homepage. Gratulation zum gelungenen Aufbruch in eine neue Zeit! Der Kopf der Seite wirkt sehr gelungen, modern und aufgeräumt. Im Rest der Seite dominieren jedoch dicke Balken, die zumindest mein Harmonieempfinden etwas stören. Das ist aber sicher Geschmackssache und findet sich so auch nur auf der Startseite. Öffnet man die einzelnen Menuepunkte, gelangt man zu aufgeräumten Themenseiten die dem Betrachter Lust auf mehr machen.

Vorbeischauen lohnt sich:
GoingPublic

Die Lust auf mehr GoingPublic Medien wird eigentlich nur dadurch gemindert, dass einem auf der Startseite derzeit keine Links zu den Schwesterpublikationen mehr entgegen springen, wie z.B. dem VentureCapital Magazin, dem Smart Investor oder der Unternehmeredition. Diese Einladung zum Surfen im GoingPublic Universum vermisse ich jetzt auf GoingPublic.de genauso, wie auf VC-Magazin.de. Ansonsten hat der GoingPublic Verlag damit begonnen, die redaktionellen Inhalte quer über die Verlagspalette zu publizieren und GP-Artikel z.B. im VC-Magazin und umgekehrt via Web und RSS anzubieten, sowie innerhalb relevanter Artikel zu den entsprechenden Schwesterseiten zu verlinken, wie man es auch von anderen Medienhäusern her kennt, siehe beispielsweise Wall Street Journal/Barrons/Marketwatch in den USA, Spiegel/Manager Magazin/Harvard Business Manager in Deutschland oder Bilanz/Handelszeitung/finanzen.ch in der Schweiz.

Alles in allem sind die Webseiten von GoingPublic und dem VentureCapital Magazin ein Aushängeschild für modernen Finanzjournalismus und zeigen deutlich die Fortschritte der GoingPublic Media AG Richtung cross-medialen Kapitalmarktportal. Ich bin gespannt auf die nächsten Meilensteine und wünsche weiterhin viel Erfolg!

Lesen Sie auch die Pressemitteilung vom 20.11.2013 zum Relaunch des Kapitalmarktportals:
goingpublic.de präsentiert sich im neuen Design

Eine Lanze für den BlackBerry Q10

Ich muss jetzt doch mal eine Lanze für den BlackBerry Q10 brechen. Die folgenden Zeilen sind daher weniger als technischer Vergleichstest, als vielmehr als subjektive Momentaufnahme zu verstehen. Seit einigen Tagen begleitet mich nun dies kanadische Arbeitstier. Nein, er hat keine Widgets, jedenfalls nicht in der Art wie man es von Symbian oder Android her kennt, auf der Startseite. Und ja, es könnten ein paar Apps mehr sein. Kurioser Weise gibt es so ziemlich alles was ich vermisse irgendwo in der BlackBerry World. Aber entweder nicht für mein Gerät, oder, noch gemeiner, nicht für mein Land. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und das, was ist, gefällt soweit zum Arbeiten ganz gut.

BlackBerry

Während sich auf meinen Nokia/Symbian Smartphones der Funktionsumfang mehr und mehr einschränkt, da die Entwickler und Medienanbieter Ihre Dienste für Symbian nicht mehr weiterentwickeln, kann ich mit dem Q10 auf fast alle Newskanäle die mir wichtig sind via App zugreifen. Wall Street Journal und Handelsblatt sind ebenso präsent, wie twitter und Börsenkurse. Für Xing gibt es eine Drittanwender-Software, welche zwar nicht so umfangreich ist, wie das Android-Pendant, aber immerhin irgendwie die wichtigsten Informationen liefert. Auch die Weiterleitung und -verabeitung der News aus den Apps via Social Networks oder eMail ist benutzerfreundlich gestaltet und geht leicht von der Hand. Facebook, LinkedIn, Youtube, Skype, WordPress und WhatsApp sind natürlich auch mit an Bord und für BlackBerry Q10 gut umgesetzt. Und auch auf Evernote und Dropbox muss man nicht verzichten. Was mir jedoch wirklich fehlt, sind der amazon kindle reader und der Opera Browser.

Eine besondere Erwähnung wert: der News Hub oder BlackBerry Hub. Hier kommen alle News auf einer Seite zusammen: eMails, SMS, BBM, WhatsApp, twitter, LinkedIn, Anrufe, Mailbox, Statusmeldungen u.v.m.. Natürlich kann man die einzelnen Newskanäle auch separat abrufen und natürlich kann man auch festlegen, was alles im Hub zu sehen bzw. zu lesen sein soll. Eine sehr gelungene Lösung, die das lästige springen zwischen diversen Apps beendet, wollte man bisher sicher sein, keine Nachricht, egal ob Anruf, eMail oder WhatsApp, zu verpassen.

Ansonsten kommt der BlackBerry Q10 handlich daher, flach und leicht, mit klarem Display und guter Haptik und vor allem: spitzen Ausdauer für ein Smartphone! Kurzum, als News Hub für unterwegs unschlagbar!

Diesen Artikel finden Sie jetzt auch als Rezension bei amazon [12. Nov. 2013]

Nokias Enkel attackieren Googles Androiden

Der Mobilfunkmarkt ist seit jeher hart umkämpft, das gilt für die Netzbetreiber, ebenso, wie für die Hardwareerzeuger und nicht zuletzt auch für mobile Betriebssysteme. In der Presse ist dann gern von „Smartphone Wars“ die Rede. Die jüngste Kampfansage wurde auf dem Mobile World Congress (MWC) 2013 in Barcelona verkündet und betrifft das Schlachtfeld „Betriebssysteme“ mit der dazugehörigen Hardware. Die Angreifer Jolla, Mozilla, Canonical und Samsung wollen den derzeitigen Platzhirschen Apple und Google den Rang ablaufen. Diese beherrschen die Welt der Smartphones und Tablet-Computer derzeit mit einen Marktanteil von 87.6% aller verkauften Smartphones, wie das Wall Street Journal schreibt.

Die Protagonisten vergangener Tage haben sich entweder selber demontiert, wie im Falle Nokias mit dem berühmten „Burning Platform“ Memo, oder haben das Feld mehr oder minder kampflos den Neuankömmlingen aus den USA überlassen, wie im Fall von BlackBerry.

Besonders tragisch ist die Fehlentscheidung Nokias, sich von Symbian und Maemo, alias MeeGo, zu trennen. Symbian hatte 2010 noch einen Marktanteil von über 30 Prozent und MeeGo hätte Nokia auf Apple-Niveau gehievt. Statt Nokia starten jetzt zwei andere Akteure mit den MeeGo-Hinterlassenschaften in eine, wie es aussieht, erfolgreiche Zukunft: nämlich Jolla mit dem Sailfish OS und Samsung mit Tizen. Womit wir auch schon beim Thema sind.

MeeGo wurde in Kooperation von Nokias Maemo- und Intels Moblin-Projekt entwickelt. Referenzprodukte wie das Nokia N900 oder N9 bekamen durchweg gute Kritiken. Das N9 war bis dato sogar das einzige Smartphone, das bei Vergleichstests je besser abschnitt als das iPhone, wie der Marktkenner Tomi Ahonen zu berichten weiß. Aber das kümmerte bei Nokia niemanden. Die MeeGo-Kooperation mit Intel wurde gekündigt und Intel fand mit Samsung einen neuen Partner.

Samsung/Intel | Tizen OS

Samsung hatte bereits mit Bada ein eigenes Betriebssystem am Laufen, welches jedoch in Europa und den USA nicht so forciert wurde. Das dürfte sich mit Tizen ändern. Man darf vielleicht sogar darauf spekulieren, dass Samsung mit Tizen Googles Android-Dominanz brechen wird, da neue Smartphones vermutlich eher mit Tizen als mit Android an den Start gehen werden, was wiederum den Mobilfunkprovidern zu passe käme, da diesen das Duopol von Apple und Google ein Dorn im Auge ist.

Tizen ist eine Linux basiertes Open-Source Plattform für Smartphone, Tablet-PC, TV und Laptop, mit einer namhaften Unterstützergemeinde. Dazu zählen unter anderem Hardwarehersteller wie Samsung, Huawei, Fujitsu, NEC und Panasonic, sowie Mobilfunkprovider wie NTT DoCoMo, SK Telecom, Telefonica, Orange, Sprint und Vodafone.

Jolla | Sailfish OS jolla

Ein weiterer Newcomer aus der Nokia-Hybris ist die finnische Jolla mit ihrer auf Linux basierenden MeeGO Weiterentwicklung namens Sailfish OS. Das Jolla-Team geht aus dem ehemaligen Nokia-Entwicklerteam für MeeGo hervor und wird umweht von einem Spirit, wie man ihn sonst nur von Apple kennt. Dieser Coolness-Faktor und die Ankündigung, dass die meisten Android-Apps problemlos auf Sailfish laufen sollen, verschaffen den Finnen beste Startbedingungen. Zumal sie mit dem Nokia N9 ein von der Fachwelt hochgelobtes Referenzgerät vorzuweisen haben. Zwar wird Jolla nicht den Massenmarkt erobern, doch das haben die smarten Finnen auch gar nicht vor. Zu erwarten ist hier eher ein geniales Softwaredesign als Apple-Alternative im Premium-Segment.

Soweit für jetzt. Im nächsten Teil geht es um HTML5 und Mozillas Firefox OS, sowie um die Aussichten für Ubuntus mobile Ambitionen. Stay tuned!

Dieser Artikel erschien zuvor als Gastbeitrag bei mobile zeitgeist